La Gomera

Die Naturinsel La Gomera macht mit einer Fläche von 370 km² einen Anteil von rund 5 Prozent an den gesamten Kanaren aus. Auf der kleinen Insel leben etwa 22.300 Einwohner, die meisten davon in der Hauptstadt San Sebastían de la Gomera. Eine Besonderheit der Insel ist „el Silbo“, eine nur hier existente Pfeifsprache der Ureinwohner.

 

Flora und Fauna

Berühmt ist La Gomera für den größten, noch zusammenhängenden Lorbeerwald der Erde, welcher zum UNESCO-Weltnaturerbe des Nationalpark Garajonay gehört. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen finden sich hier verschiedenste Vegetationszonen. Die entsprechende Vegetation besteht beispielsweise aus Farnen, Sträuchern, Wachholder, Kanarenpalmen, Agaven oder Feigenkakteen.

Bei der Fauna hält es sich ganz ähnlich. Viele Insektenarten, vor allem Schmetterlinge, Echsen, Fledermäuse und Vögel bevölkern La Gomera. Hinzu kommt eine kleine Anzahl von Haus- und Nutztieren.

 

Tourismus

Die zweitkleinste der Kanarischen Inseln betreibt seit Jahren eine nachhaltige Tourismuspolitik und lässt nur begrenzt Urlauber auf die Insel. Im Vordergrund steht hier der Aktivtourismus mit Wandern, Tauchen und Biken. Bekannt wurde La Gomera durch einige Hippie-Kommunen, die über viele Jahre in Höhlen in der sogenannten Schweinebucht am Strand lebten.

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