La Palma

Der eigentliche Name der Insel lautet San Miguel de La Palma, benannt nach dem Schutzpatron der Inselbewohner. Mit einer Gesamtfläche von 708 km² hält La Palma Anteil an rund 9,5 Prozent der gesamten Kanaren. Die Insel ist 42 km lang und erstreckt sich über 28 km in die Breite. Die größte Stadt der Insel ist das an der Westküste gelegene Los Llanos de Adriane. La Palma ist vulkanischen Ursprungs und der letzte historisch erfasste Ausbruch war im Jahre 1971 durch den Volcán Teneguía. Besonders der Süden der Insel ist von den Spuren vergangener Aktivitäten geprägt.

Wirtschaftlich bedeutend ist für die kleine Insel neben dem Tourismus in erster Linie der Anbau von Wein, Avocado, Banane und Zitrusfrüchten.

 

Flora und Fauna

La Palma wird auch oft „Die grüne Insel“ oder „Die schöne Insel“ genannt, was wohl ursprünglich auf die große Pflanzenvielfalt zurückzuführen ist. Die gesamte Insel ist ganzjährig von grüner Vegetation bedeckt und hat im Vergleich zu den anderen Kanareninseln sehr hohe Mengen an Niederschlägen. Die bekannteste Pflanzenart hier ist der Kanarische Drachenbaum, doch man findet ebenfalls Lorbeerwälder, Kiefernwälder oder trockene Sträucher.

Auf La Palma lebt die nur dort gesichtete Krähenart Graja und nachts tauchen häufiger Geckos aus dem Unterholz auf. Verschiedene Arten von Seeigeln und Quallen werden hin und wieder an den Strand gespült. Besonders farbenprächtig sind die vielen Arten von Schmetterlingen, die auf der Insel leben.

 

Tourismus

La Palma – Die fünft größte Insel des Archipels mit der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma gehört verwaltungstechnisch betrachtet zur Region Teneriffa und hat sich, bedingt durch seine landschaftlichen Begebenheiten, zu einem Geheimtipp für Individualtouristen entwickelt. Nur wenige Hotels sorgen für ein touristisch unberührtes Flair. Vielmehr verstärken Ferienwohnungen die individuellen Gestaltungswünsche der Urlauber. Auch hier wird nur eine begrenzte Zahl an Touristen auf die Insel gelassen. Diese kommen traditionsgemäß vor allem wegen des Wanderns auf die bergige Insel. Auch der ländliche Tourismus findet hier starken Anklang.

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